One Picture every Day #1

•November 23, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Ich habe mich entschieden es by musmus gleichzutun und auch mit dem Projekt „One Picture every Day“ zu beginnen. Nun, ohne viele Worte, mein erstes Bild zum heutigen Tag:

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Warum es sich kein Student leisten kann gegen die Protestbewegung zu sein.

•November 17, 2009 • 3 Kommentare

Seit fast vier Wochen halten nun Studenten der Universität Wien das Audimax besetzt als Protest gegen die vorherrschende Bildungspolitik. Im Laufe dieser Zeit haben sich immer mehr österreichische und internationale Universitäten den Protesten angeschlossen und an den einzelnen Unis sind Forderungen (Bsp: Forderungen an Uni Wien) entstanden, die das Bildungssystem über viele Schritte wieder freundlicher für die machen soll, die es in Anspruch nehmen wollen.

Diese Tatsachen dürften an den wenigsten, auch nur halbwegs am Zeitgeschehen interessierten, Menschen in den letzten Tagen und Wochen vorüber gegangen sein. Als Student musste man sich nun im Laufe dieser Zeit die Frage stellen wie man denn zu den Protesten stehen soll. Meine Behauptung: Kein Student an einer österreichischen Universität kann es sich leisten diese Bewegung als Ganzes abzulehnen. Dabei geht es hier nicht darum ob man die konkreten Forderungen im Wortlaut unterstützt, es geht auch überhaupt nicht darum ob man die Mittel für angemessen hält, worum es geht ist, dass hier aus dem Nichts eine Bewegung entstanden ist, die es geschafft hat, dass Bildung zu einem heißen Eisen in der politischen Debatte wird. Diese Tatsache ist weit größer und wichtiger als ein paar ausgefallene Vorlesungen. Diese Bewegung hat es geschafft, dass darüber geredet wird, womit kein kritisch denkender Student in der Vergangenheit auch nur annähernd zufrieden sein konnte. Hier meine ich die Anmeldesysteme, die Betreuungssituation oder die Infrastruktur, auch in Studienrichtungen die nicht zu den Massenstudiengängen zu zählen sind. Hier hat die Qualität  massiv gelitten und wer dies nicht nur schweigend zur Kenntnis genommen hat und jetzt auch noch der Meinung ist es hätte so weiter gehen sollen hat an wirklicher Bildung (die unter diesen Umständen kaum noch vermittelt werden konnte) offenbar kein Interesse und will das Studium nur irgendwie durchlaufen um dann möglichst schnell in den Arbeitsmarkt einzutreten, ganz egal wie die Qualität jenes ist. Diese Leute haben nicht verstanden wozu Universitäten da sind.

Nach einer aktuellen repräsentativen Studie unterstützen mehr als 70% der österreichischen Studierenden die Proteste in dieser Form. Diese Zahl ist beeindruckend, nur stellt sich mir jetzt die Frage was wollen die anderen 30%? Typische Argumente gegen die Besetzung kommen immer wieder, da geht es hauptsächlich um Sachbeschädigung im Audimax oder um das Ausfallen von Vorlesungen (oder Diashows im Audimax, wie katastrophal!). Diese Dinge gegen die Qualität des eigenen Studiums auszuspielen zeigt schon sehr gut wie es hier um den gedanklichen Spielraum bestellt ist.

Das haben auch die Verantwortlichen der Universitäten und Institute erkannt und stehen den Protesten (so weit sie es in ihrer Posititon tun können) neutral bis solidarisch positiv gegenüber. Viele Lehrende und Institute zeigen sich solidarisch,  Georg Winckler, Rektor der Universität Wien, zeigt „gewisses Verständnis“ für die Proteste und hat weniger Bedenken aufgrund von Sachschäden als darüber, „dass sich die österreichische Politik nicht mit den entscheidenden Fragen beschäftigt„.

Auch hier wurde erkannt, dass das was gerade auf der Straße und im Audimax passiert darüber hinausgeht, was man vielleicht auf den ersten Blick erkennen kann. An alle, die das noch nicht sehen: Bitte nochmal genau schauen!

Fotos: http://www.flickr.com/photos/tom1305/

by musmus Photoshooting im Burggarten

•November 14, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Ich durfte mal wieder als Fotograf der neuen by musmus Kollektion dienen und möchte hier ein paar Ergebnisse präsentieren:

Mehr Beispiele vom Shooting gibts in der Slideshow.

Die Fotos wurden am 12.11.2009 im Wiener Burggarten  mit meiner Canon EOS 1000D samt dem Canon EF 50mm 1,8 II , sowie vereinzelt mit dem Tamron AF 28-75mm 2,8 gemacht.

Des Bloggers Lohn

•November 11, 2009 • 2 Kommentare

Wie manche vielleicht bemerkt haben, habe ich vor kurzem wieder den Versuch gestartet halbwegs regelmäßig zu bloggen. Den Grund hierfür kann ich nur sehr schwer bestimmen, es geht vermutlich in erster Linie darum Gedanken für mich zu strukturieren und zu ordnen und dieses eine Ventil kreativen Outputs (sofern man das hier so nennen kann) zu haben. Jetzt darf man mich allerdings nicht missverstehen, ich mache das hier nicht nur für mich, denn dafür könnte ich auch privates Tagebuch schreiben. Hier geht es auch um Rückmeldungen der paar Leute, die es lesen.

Vor einiger Zeit hab ich mal einen Blog Artikel (dessen ich mich gerade leider nicht entsinnen kann und kommentiert hab ich ihn vermutlich auch nicht) darüber gelesen, dass der Blog Autor Zeit und manchmal auch Geld in seine Artikel steckt ohne materielle Güter im Gegenzug zu erwarten. Er oder Sie erwartet nur Aufmerksamkeit und oft auch (jetzt kommts) Feedback in irgendeiner Form. Sei es Ablehnung, Zustimmung, Anerkennung, wasauchimmer, es soll nur irgendetwas aus dem riesigen Loch Internet zurückkommen, nachdem man etwas hinein geworfen hat. Dies kann man meist einfach in der (kurzen) Form eines Kommentars erreichen oder wie hier auch in der (kürzeren) Form einer Bewertung des Beitrages.

 

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desperatly waiting for the stars...

 

Es mag der Schrei nach Aufmerksamkeit sein, es mag ein Verlangen nach ein wenig Beachtung sein, aber was auch immer es ist, für mich und so manch anderen Blogger ist es der einzig mögliche Lohn.

Schmerzmittel für die Nacht und danach

•November 7, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Mlle Caro & Franck Garcia bringen dir den Wein vor einem lauten Abend in einer kalten Stadt, sie geleiten dich in die Nacht um dann unterzutauchen und gerade wieder rechtzeitig vor dir zu stehen um dich morgens entspannt nach Hause zu bringen. Schließlich erleichtern sie dir den Tag danach und lassen dich wieder sicher dort raus wo sie dich aufgelesen haben. Wer sich auf die Reise einlässt wird sich so schnell nicht wieder ohne diese Platte auf den Weg machen. „Pain Disappears“ heißt das, anfangs des Jahres erschienene Werk und der Titel ist kein leeres Versprechen, sofern man sich darin fallen lässt.

 

Und es geht weiter

•November 6, 2009 • 2 Kommentare

Ich habe wieder das Bedürfnis zu bloggen. Nachdem ich mich in den letzten Monaten in erster Linie auf die Mikroversion jenes konzentriert habe will ich in Zukunft wieder umfangreichere Gedanken verschriftlichen und gewissen Inhalten den platz verschaffen, den sie imho auch verdienen. dieses Blog wird wie sein Vorgänger keinen thematischen Schwerpunkt haben, sondern sich mit all dem beschäftigen, was mich beschäftigt. Es wird wohl das eine oder andere Mal um Musik gehen, es wird manchmal um Politik gehen, es wird um Veranstaltungen gehen und das Ganze wird so oft und gut ich kann mit Fotos aus meinem Flickr Account garniert werden.

Änderungen vorbehalten, aktualisiert wird -wie immer- unregelmäßig.

Alles beim Alten im neuen Gewand

•November 6, 2009 • 1 Kommentar

1 – 2 – 3 – heyyya.